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Viel Zeit für gute Gespräche

© JTFO / sampics

25.04.2018 - Beim Begrüßungsabend in der Landesvertretung von Rheinland-Pfalz kamen die Offiziellen des Frühjahrsfinales zusammen.

Auf aufwendige Showelemente hatte man beim Begrüßungsabend bewusst verzichtet. Wie Moderator Kai Gemeinder, der seit fast 20 Jahren in der Landeshauptstadt Mainz lebt, treffend bemerkte, gehörten zur rheinland-pfälzischen Kultur und Lebensfreude vor allem gutes Essen und leckerer Wein. Für beides, so stellte die Stellvertretende Leiterin der Landesvertretung Monika Fuhr in ihrer Begrüßung in Aussicht, habe der Gastgeber gesorgt. Und damit hatte sie, wie sich wenig später herausstellen sollte, nicht zu viel versprochen. Für gute Unterhaltung hingegen müssten die Gäste eben selbst sorgen, schlug Kai Gemeinder vor und leutete so das "get together" ein.

Zuvor hatte Thomas Härtel, der seit fünf Monaten das Amt des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Schulsportstiftung ausübt, den Wettbewerb aber schon viele Jahre zuvor in unterschiedlichen Funktionen wohlwollend begleitet hat, eine bemerkenswerte Rede gehalten, die sicherlich das ein oder andere Tischgespräch in Gang gesetzt haben dürfte.

Von olympischen Werten wie Fairness, Toleranz, aber auch Leistungsbereitschaft hatte er gesprochen, die über den Wettbewerb in die Köpfe der Kinder und Jugendlichen getragen werden könnten. Die Wertevermittlung sei, neben der Sichtung von Sporttalenten, eine zentrale Aufgabe von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics. Und gleichsam als breitensportliche Perspektive möglichst viele Kinder für den Sport zu begeistern und die Kooperation zwischen Schule und Verein weiter zu stärken, seien ebenfalls Herausforderungen, denen sich die Deutsche Schulsportstiftung stellen müsse. Um das zu erreichen, müsse auch bei allen beteiligten Verantwortungsträgern der Wettbewerb wieder stärker ins Bewusstsein gerückt werden, sowohl auf breiten- wie auf leistungssportlicher Ebene. Dafür müsse man sich klarer positionieren und profilieren. Dabei könne auch das anstehende 50-jährige Jubiläum im nächsten Jahr helfen, so Härtel weiter, dem vorschwebt, flächendeckend im Jubiläumsschuljahr 2019/20 50 Projekte an 50 Standorten zu realisieren, die "Jugend trainiert" in den Mittelpunkt stellen.

Gleichsam begrüßte Thomas Härtel Friederike Sowislo, die designierte Geschäftsführerin der ab Juli 2018 im Berliner Olympiapark eingerichteten, hauptamtlich geführten Geschäftsstelle, und stellte die bislang für den Berliner Verband für Modernen Fünfkampf arbeitende Geschäftsführerin den anwesenden Gästen vor.

Auch Monika Fuhr hatte bereits in ihrer Begrüßung den Stellenwert des weltgrößten Schulsportwettbewerbs betont und sich im Namen der Schülerinnen und Schüler, aber auch ihres Bundeslandes Rheinland-Pfalz für das großartige Engagement aller am Wettbewerb beteiligten Kräfte bedankt.

Den Sporttalenten wünschte sie eine tolle und sportlich erfolgreiche Zeit in Berlin. Dabei vergaß sie - ganz im Sinne des olympischen Gedankens - nicht zu erwähnen, dass es für die einen darum gehe, Titel zu gewinnen, für andere wiederum der Erfolg schon darin bestehe, beim Bundesfinale überhaupt dabei zu sein. 

kg