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Verena Bentele besucht das Herbstfinale

© JTFO / sampics

20.09.2017 - Die zwölffache Paralympicssiegerin im Skilanglauf und Biathlon gab sich beim gestrigen Empfang des Bundesfinales die Ehre.

Kaum eine Spitzensportlerin hatte sich in der Vergangenheit so vehement für die Einführung des Wettbewerbs von Jugend trainiert für Paralympics eingesetzt wie die 35-jährige.

Die von Geburt an blinde Sportlerin war beim ersten gemeinsamen Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia und Jugend trainiert für Paralympics im Winter 2013 vor Ort und hat auch danach zahlreiche Bundesfinalveranstaltungen besucht.

Ihr vielfältiges soziales Engagement in unterschiedlichen Bereichen und ihre beruflichen Verpflichtungen, insbesondere die Ernennung zur Behindertenbeauftragten der Bundesregierung im Januar 2014, haben dann dazu geführt, dass sie zuletzt nicht mehr bei den Finalveranstaltungen dabei sein konnte.

Umso schöner ist es, dass sich Verena Bentele zur 15. Auflage eines gemeinsamen Bundesfinales von JTFO und JTFP nun wieder die Zeit genommen hat, bei "Jugend trainiert" vorbeizuschauen, um sich mit den Verantwortungsträgern über die positive Entwicklung des Wettbewerbs auszutauschen.

Zwar sind sich alle Beteiligten darin einig, dass noch viel Potential in der Weiterentwicklung des inklusiven Veranstaltungsformats liegt. Aber die Rekordteilnehmerzahl von Jugend trainiert für Paralympics beim Herbstfinale 2017 zeigt auch, dass sich die Organisatoren auf dem richtigen Weg befinden.

Das war in den Gesprächen, unter anderem mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Schulsportstiftung, Christian Breuer (im oberen Bild links), und dem Vizepräsidenten des Deutschen Behindertensportverbandes, Thomas Härtel (im oberen Bild rechts), deutlich herauszuhören.

Abergrundet wurde der Empfang, der diesmal in der Bremer Landesvertretung beim Bund stattfand, durch spektakuläre Tanzeinlagen von Bremer Schülerinnen und Schülern.

kg